Holzfarbe, was ist das?

Holz wird seit Urzeiten als Baumaterial für Bauwerke, Möbel und in der Gartenanlage eingesetzt. Holz erzeugt eine warme, gemütliche Atmosphäre und ist sehr flexibel einsetzbar. Es gibt viele unterschiedliche Holzarten, mit den verschiedenartigsten Eigenschaften z.B. hinsichtlich der Haltbarkeit. Die Hölzer werden in verschiedene Dauerhaftigkeitsklassen eingeteilt.

Dauerhaftig-
keitsklasse 1
Dauerhaftig-
keitsklasse 2
Dauerhaftig-
keitsklasse 3
Dauerhaftig-
keitsklasse 4
Dauerhaftig-
keitsklasse 5
sehr dauerhaftdauerhaftmäßig dauerhaftwenig dauerhaftnicht dauerhaft
Afzelia
Bilinga
Brillantnuss
Cumaru
Greenheart
Makore
Moabi
Padouk
Asiat. Tea
Thermoholz (z.B. Esche, Buche, Kiefer)
Edelkastanie
Western Red Cedar
Bubinga
Bongossi
Mahagoni
Thermoholz ( z.B. Esche, Buche, Kiefer)
Bangkirai (Yellow Balau, Shorea
Stiel- oder Traubeneiche
Amerikanische Weiß- Eiche
(Sibirische Lärche)
Nootka- Scheinzypresse (Yellow Cedar)
Pech-Kiefer
Niangon
Kiefer
Europäische Lärche
Douglasie
Robinie (Splintholz)
Bangkirai (Yellow Balau, Shorea
Stiel- oder Traubeneiche
(Sibirische Lärche)
Nootka- Scheinzypresse (Yellow Cedar)
Tanne
Fichte
Okume
Ulme
Roteiche
Yellow Meranti
Kiefer
Europäische Lärche
Douglasie
Robinie (Splintholz)
Bangkirai (Yellow Balau, Shorea
Stiel- oder Traubeneiche
(Sibirische Lärche)
Nootka- Scheinzypresse (Yellow Cedar)
Ahorn
Birke
Buche
Kiefer
Europäische Lärche
Douglasie
Robinie (Splintholz)
Erle
Esche
Linde
White Meranti
Rosskastanie
Bangkirai (Yellow Balau, Shorea
Stiel- oder Traubeneiche
(Sibirische Lärche)
Nootka- Scheinzypresse (Yellow Cedar)
Das Holz, bzw. der Baum hat einen natürlichen Schutz, seine Rinde. Wird diese Rinde zur weiteren Verarbeitung entfernt, versucht man zunächst das Holz konstruktiv, d.h. durch bauliche Maßnahmen, vorrangig vor Regenwasser und Staunässe, zu schützen. Das reicht in vielen Fällen nicht aus!

Holzfarben werden eingesetzt um das Holz farblich zu gestalten, vor Au ff euchtung, UV- Strahlung und holzzerstörenden Organismen zu schützen. Im Idealfall sind die Farben dann auch noch leicht zu verarbeiten, umweltfreundlich und für Allergiker geeignet. Auf dem Markt gibt es eine unendlich scheinende Menge an unterschiedlichen Holzfarben. Bevor man sich irgendeine Holzfarbe kauft, sollte man sich vorher genau überlegen, was man von eben dieser Holzfarbe erwartet. Das erste wichtige Kriterium ist der Einsatzort. An eine Innenholzfarbe z.B. als Wandfarbe werden komplett andere Ansprüche gestellt als an eine Außenholzfarbe.

Das Wasser ist die nächste große „Gefahr“! Es kann, vor allem in stark saugendes Hirnholz, eindringen und es aufquellen lassen. Die Folgen sind Risse und eine Umgebung in der sich Pilze und Fäulnis sehr wohl fühlen. Ist das Wasser über die Wintermonate in das Holzinnere gelangt gefriert es, dehnt sich aus und lässt das Holz reißen. Insekten und Mikroorganismen können das Holz ebenfalls zerstören Sein Holz kann man vor diesen Gefahren schützen und die Lebensdauer stark erhöhen, wenn eine gute Holzfarbe mit entsprechenden Holzschutzmitteln benutzt wird, die diesen „Gefahren“ entgegenwirkt. Holz im Innenbereich muss in vielen Fällen Schmutz und mechanischer Belastung standhalten können. Besonders Holzfussböden und Treppen benötigen einen speziellen Schutzanstrich, da diese täglich unseren „Tritten“ ausgeliefert sind. Dabei ist es wichtig, dass die Anstriche gesundheitlich unbedenklich sind. Holzfarben für diese Zwecke, müssen u.a. vom AgBB (Ausschuss zur gesundheitlichen Bewertung von Bauprodukten) zugelassen werden. Das AgBB prüft die Belastung der Innenraumluft durch flüchtige organische Verbindungen (VOC), welche vom Bauteil ausgehen. Des Weiteren muss die Farbe gebräuchlichen Haushaltsreinigern standhalten und wasser-, sowie schmutzabweisend sein.


Hier muss man etwas di ff erenzieren und kann nicht alle Farben über einen Kamm scheren. Es gibt Farben auf Wasserbasis und Lösemittelbasis. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Der Trend geht, unter Einbeziehung der gesetzlichen Vorgaben, in Richtung der wasserbasierten Holzfarben. Wasserverdünnbare Farben sind im Innenbereich vorzuziehen. Sie sind weniger schädlich, deutlich geruchsärmer, trocknen schneller und sind leicht anzuwenden. Einige eignen sich sogar als Farbe für Kinderspielzeug -und Möbel und entsprechen der DIN EN 71-3.

Leider können Wasser- und Harzflecke nicht gut abgedeckt werden und die Verarbeitungstoleranzen (z.B. hinsichtlich der Verarbeitungstemperatur) sind enger gestrickt. Die Herstellerangaben sind hier sehr genau zu beachten!

Lösemittelbasierte Farben decken diese Wasser- und Harzflecken gut ab und es entstehen glattere Oberflächen, bei denen sich die Fasern nicht so stark aufrichten. Diese aufgerichteten Fasern können das Wasser wie Strohhalme aufsaugen. Unter den lösemittelbasierten Farben gibt es aromatenfreie Farben, mit weniger intensiven Gerüchen, die somit auch weniger gesundheitsschädlich sind. Trotzdem sollten diese Farben nur Aussen benutzt werden. Im Innenbereich kann in der Regel auch auf Biozide verzichtet werden. Die normalen klimatischen Bedingungen in Innenräumen, sowie die Qualität des Holzes beugen einem Befall durch Schädlinge vor . (Fast alle holzbefallenden Pilzarten benötigen zum Wachstum eine Holzfeuchte von 20%, welche in beheizten Räumen so gut wie nie erreicht wird.)

Müssen im Haus doch Holzschutzmittel eingesetzt werden, werden diese in zwei Kategorien eingeteilt:

1. Die hochtoxischen, wasserlöslichen (anorganischen) Salze sowie Salzgemische von Kupfer,- Fluor,- Chrom,- Bor, und Arsen. Diese können nur eingesetzt werden, weil ihre Verbindungen nicht flüchtig, d.h. nicht an die Raumluft abgegeben werden.

2. Lösemittelhaltige, ölige (organische) Produkte. Diese sind jedoch flüchtig und lassen sich in der Raumluft nachweisen. Sie reichern sich im Hausstaub an und sind sogar in Blut- und Urinproben der Bewohner nachweisbar.

Ein weiterer Nachteil ist die Reinigung der Pinsel etc.. Diese müssen mit lösemittelhaltiger Verdünnung ausgewaschen werden und kleinere Patzer sind nicht so leicht zu entfernen.

Eine weitere Gruppierung der Holzfarben findet nach ihrem Bindemittel statt. Es gibt Farben auf Alkydharzbasis, auf Acrylbasis, PU-verstärkte Farben und viele neue Erweiterungen dieser Bindemittelgruppen, wie z.B. NQG- Technologie (Nano-Quarz-Gitter).

Nicht zu vergessen sind die Farben auf Leinölbasis , welche tief in das Holz eindringen, wozu auch die Schlammfarben (Leinöl gemischt mit Wasser, Weizenmehl und Pigmenten) zählen. Schlammfarben sind hervorragend als Wandfarbe für sägeraue Wände von Scheunen und Schuppen geeignet, aber nicht für glattes oder gehobeltes Holz. Die Leinölfarbe, oder auch Leinölfirnis hat den Vorteil, das sie für den Innen- und Außeneinsatz gut geeignet ist.

Naturharzfarben (Naturharzdispersionen) haben als Bindemittel wie der Name schon sagt tierische und pflanzliche Wachse, Harze und Öle (Leinöl, Rizinusöl, Safloröl, Balsamharze, Bienenwachs...). Fein verteilt liegen diese Bindemittel im Wasser als Lösemittel vor. Häufig enthalten sie geringe Mengen Lösemittel für eine bessere Filmbildung.

Bei den Leimfarben ist wie der Name schon sagt, der Leim das Bindemittel. Dieser kann tierischen Ursprungs sein (Gelatine, Milchsäure-Casein), oder auf pflanzlicher Basis (Stärke, Cellulose).

Man spricht auch von Cellulose oder Caseinfarben. Caseinfarben können mit Naturölen vergütet werden (Casein-Tempera), wodurch sich z.B. die Streicheigenschaften und die Einsatzbreite deutlich verbessern. Setzt man diesen Caseinfarben jetzt noch Kalkmilch zu, hat man eine wasserfeste Farbe. Die Caseinfarben werden jedoch fast ausschließlich im Innenbereich verwendet.

Des weiteren können Holzfarben folgende Inhaltsstoffe enthalten:

Farbmittel (Pigment oder löslicher Farbstoff)
Füllstoff
Verdickungsmittel
Dispergiermittel
Konservierungsmittel
Biozide usw.

Bei Innenfarben werden meistens keine Lösungsmittel und Biozide verarbeitet!


Auf welchen Untergründen Holzfarben anwenden?

Je nach Farbe gibt es ein großes Spektrum an Einsatzmöglichkeiten. Es gibt zwei große Kriterien für die Auswahl der Farbe.

Ein Kriterium ist der Holzwerkstoff oder die Holzart auf dem die Farbe verwendet werden soll.
WPC/Resysta/Bambus...
Holzwerkstoffplatten (Sperrholz, Bau- Furniersperrholz, Furnierschichtholz,...)
Holzart (s. Dauerhaftigkeitsklassen

Ein anderes Kriterium ist, wo und wie der Holzwerkstoff eingesetzt werden soll.
Wie stark verändert sich das Holz durch Quellen und Schwinden, bzw. wie stark darf es seine Maßhaltigkeit verändern?

-maßhaltige Bauteile ( Fenster, Türen...), Maßänderung nur in sehr! begrenztem Umfang zugelassen
-begrenzt maßhaltige Bauteile (Holzverkleidungen, Fensterläden, Tore, Fachwerk,...), Maßänderung in begrenztem Umfang zugelassen.

-nicht maßhaltige Bauteile ( Verbretterungen, Zäune, Schindeln, Balkonbrüstungen, Pergolen, ...), Maßänderung nicht begrenzt.

Welcher Art von Bewitterung muss das Holz standhalten?

Die sogenannten Beanspruchungsbedingungen (s. Tabelle DIN EN 927-1) werden in schwach, mittel und stark unterschieden.

KonstruktionKlimabedingungenKlimabedingungenKlimabedingungen
gemäßigtstrengextrem
geschütztschwachschwachmittel
teilweise geschütztschwachmittelstark
nicht geschütztmittelstarkstark
Beachte:

Holzfarbe für masshaltige Bauteile sollte nur auf masshaltigen Konstruktionen eingesetzt werden! Es könnte sich Feuchtigkeit unter dem Anstrichfilm stauen und diese könnte zu Abplatzungen in der Oberfläche führen. Dies wiederum begünstigt u.U. die Fäulnisbildung unter der Farbschicht. Diese ist je nach Holzart und dem Einsatz von Bioziden unterschiedlich stark ausgeprägt.


Die Anwendung von Holzfarbe:

Lasuren lassen die natürliche Holzmaserung durchscheinen und sind nur leicht pigmentiert. Holzfarben dagegen sind hoch pigmentiert und dementsprechend auch hoch deckend. Deckende Farben benötigen im Außenbereich meistens erst nach längerer Zeit einen Renovierungsanstrich und sind den Lasuren, vor allem an stark bewitterten Flächen vorzuziehen.

Ist die Farbe gut verarbeitet, können bis zum nächsten Renovierungsanstrich schon mal bis zu 15 Jahre vergehen. Allerdings können diese Werte nur bei Außenraumklima erreicht werden (Außenraumklima bedeutet: keine unmittelbare Wettereinwirkung auf die Bauteile, jedoch wechselnde Luftfeuchtigkeit und Temperatur - demgegenüber stehen Freiluftklima I und II nach DIN 50010).

Für den Innenbereich setzen viele große Hersteller auf Holzwachse und Öle. Vor allem die Wachse gibt es in vielen verschiedenen, auch grellen und leuchtenden Farbtönen, wobei die Intensität der Farbe meistens über die Anzahl der Anstriche gesteuert wird. Auch der Glanzgrad kann je nach eingesetztem Produkt gesteuert werden. Die entstehenden Oberflächen sind wasser- und schmutzabweisend und besitzen teilweise eine sehr gute Wischfestigkeit und einen guten Fleckenschutz. Einige Hersteller dieser Wachse werben damit, dass ein Renovierungsanstrich ohne vorheriges anschleifen erfolgen kann.


Bevor man mit dem eigentlichen Streichen loslegen kann, sind einige Vorarbeiten zu leisten, um später gute Ergebnisse zu erzielen. Merke: Die beste Farbe ist nur so gut wie ihre Verarbeitung!

Nicht zu streichende Flächen, sowie der Boden sind gut abzudecken und abzukleben. Wenn noch ein Vorschliff erfolgen muss um eine glatte von alten Anstrichen befreite Oberfläche zu erhalten, sind die Schleifstaubreste gründlich zu entfernen. Harze und Harzgallen entfernen.
(Verwitterte Holzflächen sollten nie direkt überstrichen werden, Holzfasern ragen aus der Oberfläche heraus und ziehen das Wasser wie Strohhalme auf!) Für einige Farben muss auch sehr auf die Holzfeuchte geachtet werden.

In vielen Fällen ist vor dem Farbanstrich noch eine Grundierung sehr empfehlenswert. Je nach Holzart und verwendeter Farbe, sollte eine Grundierung mit Bläueschutz (im Aussenbereich) erfolgen. Viele Hersteller bieten Systemlösungen, die perfekt aufeinander abgestimmt sind an. Im Internet sind viele s.g. Quickfinder zu finden (z.B. Remmers: Beschichtingssysteme für Holz im Aussenbereich/Innenbereich) Die Holzfarbe wird anschließend mit einem Zug in Faserrichtung gestrichen. Nach entsprechender Trocknungszeit kann noch ein zweiter Anstrich aufgetragen werden (Nach der ersten Farbschicht, sollte die Farbe nochmal angeschliffen werden).

Die Trocknungszeit ist je nach verwendetem Produkt sehr unterschiedlich. Farben auf Alkydharzbasis trocknen oxidativ, das heißt sie benötigen viel frische Luft um auszuhärten. Die Dauer der Trocknung ist meistens deutlich höher, als bei Acrylharzfarben auf Wasserbasis.

Einige Farben sind spritzfähig eingestellt, was den Arbeitsaufwand deutlich mindert und die Arbeitszeit verkürzt.
Je nach Herstellerangabe können entsprechende Spritz-Systeme zur Hilfe genommen werden. (Genauere allgemeine Informationen findet man im BFS- Merkblatt Nr. 18- dauerhafter Holzschutz mit Beschichtungsstoffen)


Zu einer angemessenen Schutzausrüstung sollten immer Handschuhe, Schutzbrille und die entsprechende Schutzkleidung (Hose, Anzug, Overall, etc.) gehören. Ein Atemschutz kann je nach Produkt, Hersteller und Auftragsart von Nöten sein. Genaue Informationen zu den Schutzmaßnahmen sind in den technischen Merkblättern (TM) und den Sicherheitsdatenblätter (SIDA) der jeweiligen Hersteller zu finden.


Mit dem Heißluftföhn wird die Farbe punktuell erhitzt und lässt sich mit einem Spachtel an der erhitzten Stelle leicht abschaben. Bei dieser Methode ist vor allem darauf zu achten, dass das drunterliegende Holz durch die Hitze nicht angesengt oder beschädigt wird. Es ist darauf zu achten, dass man diese Tätigkeiten im Idealfall im Freien, oder zumindest in gut belüfteten Räumen durchführt.

Eine weitere Möglichkeit stellt das Abbeizen dar. Es wird ein Abbeizer verwendet, der die Farbe löst. Es werden lösungsmittelhaltige Produkte benutzt, die auf das gestrichene Holzstück aufgetragen werden und anschließend einwirken müssen. Das Holz quillt auf und die Farbe kann mit einem Spachtel abgetragen werden.

Häufig wird eine alte Farbe mit einem Schleifgerät entfernt. Diese Methode ist jedoch sehr zeit und kraftaufwendig, vor allem wenn die Farbe für große Flächen z.B. als Wandfarbe eingesetzt wurde.

Beim Entfernen der Holzfarbe ist es besonders wichtig, dass das passende Produkt sowie die passende Methode angewendet werden. Ein Fachmann kann vor Ort feststellen welche Methode zum Entfernen der Holzfarbe die geeignetste ist. Das Holz kann so perfekt auf den neuen Anstrich vorbereitet werden.


Diese Frage stellt sich wohl so ziemlich jedem Renovierer. Hier gibt es allerdings keine allzu großen Hürden. Restentleerte Gebinde, auch mit eingetrockneter Farbe lassen sich über unser Recycling-System einfach mit dem Hausmüll entsorgen. Die entsprechenden Angaben hierzu findet man häufig auf dem Gebinde selbst oder aber auf Anfrage beim Hersteller. Hingegen sind Gebinde mit Inhalt ( mengenunabhängig ) häufig nur als „ Sondermüll“ über die örtlichen Entsorgungsstellen zu entsorgen. Hierbei sollten Sie sich im Vorfeld informieren, wo sich die nächstgelegenen Sammelstellen oder Wertstoffhöfe in Ihrer Nähe befinden. Wenn es in Ihrer nähe keine solche Sammelstelle gibt, so haben Sie meist die Möglichkeit über den ortsansässigen Entsorger in Erfahrung zu bringen, wo und wann eine Sondermüllabfuhr stattfindet.

Bevor Sie jedoch Ihre gesamte Holzfarbe zur Entsorgung geben, sollten Sie sich noch einmal Gedanken darüber machen, ob nicht doch in naher Zukunft Ausbesserungsarbeiten an Fensterrahmen, Vertäfelungen etc. stattfinden sollen und genau dieser Farbton dafür gebraucht wird.


Zu fast jedem Haus gehört auch irgendein Holzschuppen, Holzzaun, Holzfenster, usw.. dementsprechend hoch ist auch der Bedarf an Holzfarben. In jedem Baumarkt sind diese Farben regalweise zu finden und besonders im Frühling und Herbst finden sie einen reißenden Absatz.
Innenholzfarben haben das ganze Jahr „Konjunktur“. Hier ist der Trend hin zu den „Ökofarben“, sehr deutlich zu erkennen.



1. Über das Portal www.lackieren-lassen.com können diverse Farben angefragt werden.
2. Im gut sortierten Fachhandel / Malerfachhandel
3. Im Baumarkt
4. Beim Maler direkt
5. Im Internet

DIN 68861
Der blaue Engel
DIN EN 71/3 Sicherheit für Kinderspielzeug
VOB DIN 18363
DIN 68800
DIN 53160
ISO 16000-28

Dies ist nur ein kleiner Auszug, natürlich gibt es noch weitere Normungen!


FAQ- Was unsere Leser am häufigsten zur Fassadenfarbe wissen wollen:

1Welche Holzfarbe hält am längsten?
Hier muss nochmal deutlich darauf hingewiesen werden, dass die beste Farbe nichts bringt, wenn sie schlecht verarbeitet wird. Der Untergrund muss sehr gut vorbereitet sein und die Farbe muss entsprechend ihrem Einsatzort und ihrem Zweck ausgewählt werden. Auf diese Weise können Renovierungsintervalle von bis zu 15 Jahren erreicht werden.
2Welchen Pinsel benutzt man für Holzfarbe?
Zunächst muss die Pinselgröße ausgewählt werden. Je größer die zu streichende Fläche, desto größer sollte auch der Pinsel sein. Naturborsten können nur bei Farben auf lösemittelbasis eingesetzt werden, da das Wasser die Borsten sonst aufquellen lassen würde. Kunststoffborsten sollten nicht für lösemittelhaltige Farben benutzt werden, denn die Borsten würden sich auflösen und zusammenkleben. Achten sie beim Kauf der Pinsel auf Qualität, denn gerade bei Billigangeboten fallen die Borsten schnell aus und man muss die Borsten mühselig von der gestrichenen Fläche suchen. Müssen sehr große Flächen gestrichen werden, sollte wenn möglich über den Einsatz einer Rolle, oder eines Sprüh-Systems nachgedacht werden.
3Welche Holzfarbe riecht nicht?
Im Allgemeinen riechen die Farben auf Wasserbasis deutlich weniger als Farben die Lösemittel enthalten.
4Wie lange muss Holzfarbe trocknen?
Das kommt auf das verwendete Bindemittel an. Genaue Angaben hierzu findet man in den technischen Merkblättern des Herstellers.
5Welche Holzfarbe kann ich sprühen?
Das kann nicht verallgemeinert werden. Jeder große Farbenhersteller hat eine Hotline und kann die spritzfertig eingestellten Holzfarben aus seinem Farbenprogramm heraussuchen.
6Wie kann ich Holzfarbe von Steinen entfernen?
Es gibt mehrere Möglichkeiten die Farbe von den Steinen zu entfernen. Bevor man mit der Reinigung beginnt, sollte genau abgeklärt sein, um welche Steinsorte es sich handelt. Einige Steinsorten haben Eigenschaften die den Ausschluss eines bestimmten Reinigungsverfahrens bedingt. 1. Spachtel oder auf kleinen Flächen ein Ceranfeldschaber (Achtung, Flächen können zerkratzt werden) 2.Dampfreiniger (evtl. kann etwas Essig in den Tank gegeben werden. Außer bei Mamorgestein!) 3.Hochdruckreiniger, besonders für große Aussenflächen im Aussenberiech (evtl. mit etwas Verdünnung leicht anlösen) 4.Schleifgerät (Betonschleifer) für große Flächen mit stark anhaftenden Farbspritzern im Aussenbereich 5. Abbeizer 6. Sodastrahlgerät für große mit Farbe bedeckte Flächen im Aussenbereich
7Welche Holzfarbe eignet sich für Kinderspielzeug?
Hier gibt es eine einfache Suchvorgabe! Die Farbe muss der DIN EN 71-3 entsprechen (Europäische Norm für Spielzeugsicherheit)

WAS KOSTET EIN MALER?

Was kostet ein Maler? Wenn man weiß, wie die Preisgestalltung der Maler funktioniert, dann ist diese Frage relativ leicht zu beantworten. Die Kosten für einen Maler gestalten sich nach Stundensatz oder Quadratmeterpreis. Mit der genannten Wohnfläche kann der Maler leider wenig anfangen. Daher ist es immer ratsam, die Quadratmeter der zu streichenden Fläche auszumessen. Zu den Kosten des Malers kommt das

Material. Soll der Maler seine Farbe selber mitbringen oder wird die Farbe gestellt. Ein weiterer Faktor für die Kosten eines Malers ist der Anfahrtsweg. Dieser Anfahrtsweg wird normalerweise nach Kilometern berechnet.

Nach Kalkulation aller Preisfaktoren erhalten Sie den zu zahlenden Betrag der Kosten eines Malers.
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