Silikatfarbe, Wasserglasfarbe, Keimfarbe, was ist das?

Wenn heute von Mineralfarben gesprochen wird, sind damit meistens umgangssprachlich die Silikatfarben gemeint. Dies ist nicht ganz richtig, denn auch die Kalkfarben gehören zu den Mineralfarben. Man findet die Silikatfarbe auch unter der Bezeichnung Keimfarbe, nach ihrem Entdecker Adolf Wilhelm Keim, oder Wasserglasfarbe (nach ihrem Bindemittel). (Wasserglas= aus einer Schmelze erstarrte, glasartige, amorphe, wasserlösliche Kalium-, Natrium- oder Lithiumsilicate oder ihre wässrigen Lösungen).
Natriumwasserglas wird sehr selten eingesetzt, da bei der Abbindung Natriumkarbonat entsteht, welches zu Ausblühungen und im schlimmsten Fall sogar zu Salzschäden führen kann. Lithiumwasserglas weist einige positive, interessante Eigenschaften auf, wird aber aufgrund des sehr hohen Preises so gut wie nie eingesetzt. Das gängige Bindemittel der Silikatfarben ist dementsprechend das Kaliwasserglas. Das Bindemittel der Silikatfarben ist das Kaliwasserglas. Anders als alle anderen Farben, bildet die Silikatfarbe eine feste, unlösbare Verbindung mit dem Untergrund auf dem sie aufgetragen wurde. Es findet eine „Verkieselung“ statt, vorausgesetzt der Untergrund ist verkieselungsfähig.


Quelle: Dinova.de

Das bedeutet, dass eine reine Silikatfarbe (in diesem Text wird nur die wirklich reine Silikatfarbe beschrieben, ohne jegliche organische Zusätze!) nicht auf z.B. Holz (auf Holz würde die Abbindung sehr lange dauern und das Holzstück um 20-50% schwerer werden lassen) oder Kunststo ff halten kann. Hat die Verkieselung stattgefunden und sich wasserunlösliche Kieselsäure gebildet, ist die reine Farbe sehr lange haltbar, kreidungsstabil, sehr witterungsbeständig, vor allem gegenüber sauren Luftschadsto ff en, besitzt sehr gute Farbeigenschaften ,ist nicht brennbar und stabil gegenüber organischen Lösungsmitteln. Einige beeindruckende Beispiele für die lange Lebensdauer der Farben, sind die Rathäuser in Schwyz, Oslo oder in Traunstein. Teilweise erhaltene Farbenstriche sind über einhundert Jahre alt. Ein weiters Plus ist, dass diese Farbe ohne Lösungsmittel, Weichmacher und Konservierungssto ff e auskommt. Was die Farbe besonders für Allergiker attraktiv macht, die Umwelt schont und durch das fehlen von organischem Material keine Nahrung für Schimmel etc. bietet. An dieser Stelle muss auch erwähnt werden, dass die Silikatfarben auch im Innenbereich eingesetzt werden können. Zwischen Beschichtung und Malgrund besteht die größtmögliche Ähnlichkeit, woraus die ausgezeichnete Wasserdampfdurchlässigkeit resultiert. Die im Baukörper enthaltene Feuchtigkeit kann gut nach aussen di ff undieren und es erfolgt nur eine geringe Wasseraufnahme, was dazu führt, dass die Wände trocken bleiben.

Im Gegensatz zu fast allen „modernen“ Farben laden sie sich statisch nicht auf und der Schmutz bleibt nicht haften. Was wiederum den Vorteil birgt, dass die Mikroorganismen weiterhin keine Nahrungsquelle in Form von organischem „Schmutz“ vorfinden. Ein weiterer Grund das der Schmutz fast garnicht auf der Farbe haftet ist die schon erwähnte, leichte und gewünschte Kreidung. Mit der abkreidenden Beschichtung wird auch der Schmutz abgewaschen. Diese Kreidung wird gerne als Edelkreidung bezeichnet.

Dieser Fülle an Vorteilen stehen jedoch einige Nachteile gegenüber. Die Verarbeitung erfordert eine hohe Sachkenntnis. Die Farben sind stark alkalisch, somit auch stark ätzend und sehr flüssig. Das Farbspektrum ist stark eingeschränkt, da nur Kaliwasserglas beständige Pigmente eingesetzt werden können und es besteht auch keine Möglichkeit der Normierung der Farbe (RAL- Farb- Skala). Zudem entsteht bei den abgetönten Farben eine charakteristische Wolkigkeit was, wenn man sich über diese Tatsache klar ist, eine tolle, natürlich wirkende Fläche ergibt. Die Silikatfarben sind nicht im Baumarkt zu finden und der Preis liegt auch deutlich über dem der Dispersionsfarben. Die reinen Silikattfarben bestehen aus zwei Komponenten, dem Wasserglas und dem Farbpulver (Kann solange es nicht angemischt ist sehr lange aufbewahrt werden. Wenn die Komponenten zusammengefügt wurden ist die Farbe maximal 2 Tage, in einem luftdicht verschlossenen Kunststo ff gefäß, haltbar).

Da im Bereich Denkmalschutz zum Teil keine Kunststoffzugabe erlaubt ist, werden 2-K Silikatfarben fast nur noch für denkmalgeschützte Objekte verwendet.

Die gängigen Silikatfarben enthalten geringe Anteile an organischen Bindemitteln und ermöglichen eine einkomponentige Handelsform. Es dürfen maximal 5% organische Bestandteile enthalten sein. Durch diesen Dispersionsanteil verbessert sich die Verarbeitbarkeit enorm und die hohe Wasserdampfdurchlässigkeit bleibt weiterhin bestehen. Es können auch nicht so feste Untergründe gestrichen werden und Untergründe mit organischen Anteilen werden so beschichtungsfähig.

Die Kunstharzpartikel bilden Verbindungen zwischen den Füllstoffen, Pigmenten sowie zum Untergrund. Hierdurch wird ein verbesserter Feuchtigkeitsschutz, eine bessere Haftung und eine höhere Kreidungsbeständigkeit erzielt. Die sich durch den Kunststoffzusatz ergebenden Vorteile, haben dazu geführt, das sich die einkomponentigen Silikatfarben durchgesetzt haben.

Die Langlebigkeit muss dafür große Einschnitte hinnehmen und auch andere Vorzüge der Silikatfarbe schwinden ebenfalls.

Vorteile Nachteile
- feste, unlösbare Verbindung mit dem Untergrund
- Haltbar
- Kreidungsstabil
- Witterungsbeständig (vor allem gegen saure Luftschadstoffe)
- Gute Farbeigenschaften/ sehr farbtonstabil
- Nicht brennbar (Flammschutzanstrich)
- Stabil gegenüber organischen Lösungsmitteln
- Keine zusätzlichen organischen Lösungsmittel enthalten
- Weichmacherfrei
- Ohne Konservierungsstoffe
- Wenig anfällig für Schimmelbildung
- Keine statische Aufladung
- Keine Thermoplastizität
- Sehr gute Wasserdampfdurchlässigkeit/ geringe Wasseraufnahme
- Auch für Innen geeignet
- Antibakteriell
- Steinhärtende Eigenschaften
- Sehr lange erprobt
- hohe Sachkenntnis bei der Verarbeitung nötig
- hohe Alkalität und somit hohe Verätzungsgefahr
- Geringe Farbauswahl (nur mineralische Pigmente)
- Wolkenbildung auf Fassade (charakteristisch)
- Hoher Preis
- Zweikomponentig
- Angerührt nicht lange haltbar
- Verarbeitung stark Temperaturabhängig
- Nicht für Gipsputze geeignet (evtl. mit Haftvermittler möglich)
- Müssen ca. 10 Stunden vor dem Streichen angerührt werden
- Relativ hart und spannungsreich
- Untergründe müssen verkieselungsfähig sein


Die reinen Silikatfarben bestehen aus Kaliwasserglaslösungen und den kaliwasserglasbeständigen Pigmenten (keine org. Bestandteile wie z.B. Kunststoffdispersionen) Die Trocknung findet unter Verdunstung von Wasser, sowie CO2 Aufnahme aus der Luft statt. Das Wasserglas verkieselt und bindet die Pigmente an den Untergrund. Die dabei ablaufenden Reaktionen sind sehr komplex und nicht in allen Einzelheiten geklärt. Es ist daher auch nicht verwunderlich, dass in der Fachwelt verschiedene Ansichten über diese Abläufe bestehen.

Am einfachsten erklärt man die Zusammensetzung mit „oh Schreck“ Reaktionsgleichungen.

1. Herstellung Wasserglas
SiO2 (Siliciumdioxid / Quarzsand) + K2CO3 (Kaliumcarbonat / Pottasche) ———>K2O (SiO2)4 / Kaliwasserglas = wasserlösliche Schmelze

Wird dieses K2O (SiO)4 bei hohen Temperaturen und Druck in Wasser gelöst, entsteht das Fixativ, die flüssige Kaliwasserglaslösung. Diesem Fixativ können die Pigmente zugesetzt werden.

2. Verkieselungsvorgang (besteht aus 3 Reaktionen)
Nach neuesten Erkenntnissen erfolgt als erste Reaktion die Gelbildung. Durch den Verlust des Wassers werden die Silikatteilchen immer enger zusammengefügt, bis es zur Kondensationsbindung kommt. Diese Gelbildung wird durch reakive Pigmente und Füllstoffe aus der Farbe und Erdalkaiionen des Untergrundes unterstützt.

K2O (SiO)4 in H2O (Gelöstes Kaliwasserglas) + CO2 (Luftkohlensäure) ———>SiO2xH2O (Kieselgel / amorpher Quarz) + K2CO3 (Pottasche)

K2O (SiO)4 in H2O + Pigmente ———> kristallin gebundenes Pigment

K2O (SiO)4 in H2O + Kalkhaltiger (Untergrund / CaCO3) ———> CaSiO3 x H2O

Calciumsilikathydrat Kaliwasserglasbeständige Pigmente sind mineralische Pigmente. Diese kristallin gebundenen Pigmente zeichnen sich durch eine besonders hohe Farbtonkonstanz aus. Wo andere Farbe durch UV- Licht schnell an Brillanz verlieren, oder vergilben, „glänzen“ die mineralischen Farben der Silikatfarben weiterhin. Einige Hersteller werben mit einer Farbtonstabilität von mehreren Jahrzehnten.


Besser wäre hier die Frage: “Für welchen Untergrund eignet sich welche Fassadenfarbe (bzw. welches Bindemittel)?“ Untergrund und Fassadenfarbe müssen genau aufeinander abgestimmt werden!!! Die Silikatfarben können auf fast allen mineralischen Baustoffen wie Ziegel, Sand- /Kalksandstein und mineralischen Putzen angewendet werden und mit ihnen eine chemische Bindung eingehen. Frische Putze können erst nach einer Trocknungszeit von 4-6 Wochen gestrichen werden. So lange braucht der Kalk um abzubinden und ein vorheriges Streichen würde zu Ausblühungen führen. Ein Renovierungsanstrich auf Silikat-, Kalk,- und Zementeschichtungen ist mit ihnen ebenso möglich. Man muss jedoch genau wissen mit welcher Fassadenfarbe vorher gestrichen wurde. Leider gibt es aber auch eine große Reihe an Anwendungsausschlüssen. Sie sollten z.B. nicht auf eisen- und manganhaltigen Natursteinoberflächen, Gipsputzen oder Flächen die bereits mit einer Dispersionsfarbe gestrichen wurden, verwendet werden.
Bei der Verwendung auf einer Dispersionsfarbe wird keine chemische Bindung erfolgen, die eine neue Oberfläche schafft. Auf den Flächen entstehen Verbindungen, die nach kurzer Zeit, durch stark abweichende Oberflächenspannungen, abplatzen können.
Es ist sehr wichtig, dass vor der Neubeschichtung eine Untergrundanalyse stattfindet. Vor allem bei älteren Gebäuden, besteht die Fassade nicht nur aus einem Material. In manchen Fällen kann ein entsprechend gewählter haftvermittelnder Voranstrich Abhilfe schaffen.

Ein relativ neu entwickeltes Produkt ist die Sol- Silikatfarbe. Sie enthält neben dem Wasserglas noch ein zweites Bindemittel, Kieselsol (vorverkieseltes Wasserglas mit reduziertem Alkalianteil). Diese Verbindung erzielt eine höhere Bindekraft. Es wird sogar eine Haftung auf organischen Untergründen möglich. Obwohl Pigmente und Füllstoffe rein mineralisch bleiben enthält diese Farbe organische Anteile (unter 5% und somit eine Dispersionssilikatfarbe nach DIN- Norm) und ist als einkomponentige Farbe erhältlich. Silikatfarben reagieren sehr empfindlich auf sich verändernde Rahmenbedingungen. Es müssen bei der Verarbeitung viele Dinge berücksichtigt werden, wie z.B. die Luftfeuchtigkeit und die Temperatur. Die Fassaden sind heutzutage anders als früher und der Farbenmarkt muss sich an diese Veränderungen anpassen. Die Sol- Silikatfarbe ist die neueste Entwicklung der Silikatfarben und seit 2002 erhältlich.


Es gibt viele Möglichkeiten eine Fassade zu streichen. Je nachdem wie der Untergrund beschaffen ist steht einem ein breites Angebot an Fassadenfarben bzw. Fassadensystemen zur Verfügung. Wenn man etwas Zeit darauf verwendet, sich seine Fassadenbeschaffenheit genau anschaut und nicht gleich das Erstbeste „Baumarktprodukt“ kauft, kann die Fassade nicht nur toll aussehen, sondern auch der Witterung lange standhalten. Sollte die Wahl auf die Silikatfarbe fallen, hat man sich bei richtiger Anwendung für eines der haltbarsten Produkte entschieden!

Zudem sind mineralische Beschichtungen extrem porös und äußerst dampfdiffusionsfähig. Sie besitzen unerreicht gute Sd- Werte. Organische Beschichtungen können gut und gerne 10- 100 mal dichter sein.


Ist der Untergrund geprüft und für die Silikatfarbe geeignet, d.h. auf Eignung- Haft- und Tragfähigkeit überprüft, sowie sauber und trocken, kann es fast losgehen. (Das Anlegen einer Probefläche ist hier sehr zu empfehlen!!!) Ein sehr wichtiges Kriterium um mit dem Streichen beginnen zu können ist die Witterung. Die Temperaturen müssen zwischen ca. 5-20 °C und die Luftfeuchtigkeit unter 80% liegen, wobei immer die Nachtfrost-Gefahr berücksichtigt werden muss. Es darf nicht bei direkter Sonneneinstrahlung, sowie Schlagregen gestrichen werden.

Sehr gut zum Auftragen der flüssigen Farbe ist die kurzhaarige Malerquaste geeignet, sie kann viel Flüssigkeit aufnehmen und die Silikatfarbe gut in die Poren verteilen. Hier ist besondere Vorsicht geboten! Die Farben reagieren stark alkalisch und können Verätzungen auf Haut und Schleimhäuten verursachen!!! Nicht nur die Haut, auch alle nicht zu streichenden Flächen, können verätzt werden und müssen gut geschützt bzw. abgeklebt werden (Vor allem Glas, Klinker, Metallteile, Fliesen, geölte Hölzer). Soll die Farbe auf einer unbehandelten, stark saugenden Fassade aufgetragen werden, empfiehlt sich eine Grundierung mit einer verdünnten Kaliwasserglaslösung. Nach dem Trockenen kann die Farbschicht aufgetragen werden. Dazu werden, am besten am Tag vor der Verarbeitung, die entsprechende Menge Pigment z.B. Silikatweiß in Wasser eingesumpft und erst kurz vor der Verarbeitung das Kaliwasserglas zugegeben. Nach der Herstellung ist die Farbe nur ein bis zwei Tage haltbar was bedeutet, dass immer nur die Menge an Farbe herstellt werden sollte, die man an einem Arbeitstag verbrauchen kann. Genaue Farbrezepturen und ungefähre Verbrauchswerte gibt es direkt beim Hersteller!


Es ist wichtig bei der Arbeit mit Silikatfarbe Schutzkleidung und vor allem eine Schutzbrille zu tragen. Durch ihre sehr hohe Alkalität wirkt die Farbe stark ätzend. Die meisten Leute denken nur an Verätzungen, wenn sie den Begriff Säure hören, aber die Laugen zeigen das gleiche Maß an Verätzungsgefahr. Sollte die Haut doch mal in Kontakt mit der Farbe kommen, sofort mit viel kaltem Wasser nachspülen! Bei Augenkontakt ebenfalls mit viel kaltem Wasser spülen und einen Augenarzt aufsuchen!


Die Farbe geht mit dem Malgrund eine feste Verbindung ein und ist nicht entfernbar. Die einzige Möglichkeit den Untergrund von der Farbe zu befreien, ist diesen z.B. mit einer Putzfräse zu entfernen.


Nicht aufgebrauchte Einzelkomponenten können Luftdicht verschlossen bis zum nächsten Gebrauch trocken gelagert werden. Die eingetrockneten Reste der Farbe sind Kompostierbar oder über den Hausmüll zu entsorgen.


Die Silikatfarbe wurde vor weit über 100 Jahren entdeckt und hat sich sehr gut bewährt. Leider wurde sie von den Dispersionsfarben fast komplett vom Markt verdrängt. In der heutigen Zeit wo viele Dinge vom Faktor Zeit abhängen, sind die enge witterungsbedingte Einsetzbarkeit sowie die aufwendige Verarbeitung, sehr gewichtige Argumente gegen den Einsatz der Silikatfarbe. Die ganzen positiven Eigenschaften können den Faktor Zeit nicht aufwiegen und die Silikatfarbe muss den Dispersionsfarben sehr häufig als Fassadenfarbe weichen.


Die Silikatfarbe ist in ihren Eigenschaften einmalig, lediglich Zusätze können ähnlich anmutende Produkte hervorbringen. Die einkomponentige Silikatfarbe ist z.B. so ein Abkömmling der bis zu 5% organische Additive (Acrylatdispersionen, Verdicker, Hydrophobiermittel,...) enthalten kann. Die Sol- Silikatfarbe ist ein neuerer Abkömmling, der sich die Vorteile der Silikatfarbe zunutze macht. Diese Farbe enthält neben Pigmenten und Wasserglas, Kieselsol als Bindemittel. Weder Dispersionsfarbe noch Silikonharzfarbe können hier mithalten.


1. Über das Portal www.lackieren-lassen.com können diverse Farben angefragt werden.
2. Im gut sortierten Fachhandel / Malerfachhandel
3. Im Baumarkt
4. Beim Maler direkt
5. Im Internet


DIN EN 1062-1
DIN 18363 VOB C
DIN EN 13300
DIN 4108
DIN 55945
DIN 1060

Dies ist nur ein kleiner Auszug, natürlich gibt es noch weitere Normungen!


FAQ- Was unsere Leser am häufigsten zur Silikatfarbe wissen wollen:

1Wie lange muss eine Silikatfarbe trocknen?
Nach ungefähr 2-3 Stunden je nach Witterungsbedingungen, Silikatgehalt der Fassade und Feuchte der Fassade ist die Farbe Staubtrocken. Nach ca. 12 Stunden kann die Farbe übergestrichen werden. Es sollten die Werte beachtet werden die die Hersteller in ihren Technischen Merkblättern angeben.
2Wie oft muss die Silikatfarbe gestrichen werden?
In der Regel muss nur eine Schicht Farbe gestrichen werden. Alte Gemäuer, bei denen die Steine unter Umständen aus unterschiedlichen Materialien bestehen können, müssen nach dem Streichen nach Rissen untersucht werden. Unterschiedliche Siliziumanteile können dazu führen, dass sich Risse bilden. Diese Risse müssen grundiert und nochmals gestrichen werden.
3Wie kann man Silikatfarbe erkennen?
Silikatfarben sind unempfindlich gegenüber organischen Lösungsmitteln und Abbeizfluiden. Die Farbe ist unbrennbar!
4Wie verdünnt man Silikatfarbe?
Die Silikatfarbe ist nach Herstellerangabe zu verdünnen.
5Wie lange ist die Silikatfarbe haltbar?
Wenn Farbpulver und Wasserglas miteinander vermischt wurden, ist die Farbe maximal 2 Tage haltbar. Es empfiehlt sich daher nur so viel Farbe anzumischen, wie an einem Tag verbraucht werden kann.
6Welche Grundierung kann beim streichen mit einer Silikatfarbe benutzt werden?
Auf jeden Fall sollte die Grundierung auch einen gewissen Anteil an Kaliwasserglas enthalten. Auf sehr saugfähigen Untergründen kann eine Grundierung aus einer mit Wasser verdünnten Kaliwasserglaslösung aufgetragen werden.Mit einem Probeanstrich kann im Vorfeld schon geklärt werden, ob die Fassade einer Grundierung bedarf.
7Wann benutzt man Silikatfarbe?
Das hängt von vielen Faktoren ab. Auf jeden Fall muss vorher eine genaue Fassadenanalyse stattfinden. Wenn diese stattgefunden hat kann man die Vor- und Nachteile gegenüberstellen und muss für sich entscheiden, ob man mit dieser Farbe streichen möchte.
8Kann Silikatfarbe kreiden?
Wenn der Untergrund für die Farbe geeignet war und die Verkieselung stattgefunden hat, kann die Silikatfarbe nicht kreiden.

WAS KOSTET EIN MALER?

Was kostet ein Maler? Wenn man weiß, wie die Preisgestalltung der Maler funktioniert, dann ist diese Frage relativ leicht zu beantworten. Die Kosten für einen Maler gestalten sich nach Stundensatz oder Quadratmeterpreis. Mit der genannten Wohnfläche kann der Maler leider wenig anfangen. Daher ist es immer ratsam, die Quadratmeter der zu streichenden Fläche auszumessen. Zu den Kosten des Malers kommt das

Material. Soll der Maler seine Farbe selber mitbringen oder wird die Farbe gestellt. Ein weiterer Faktor für die Kosten eines Malers ist der Anfahrtsweg. Dieser Anfahrtsweg wird normalerweise nach Kilometern berechnet.

Nach Kalkulation aller Preisfaktoren erhalten Sie den zu zahlenden Betrag der Kosten eines Malers.
Kosten Maler berechnen

 

MALER UND LACKIERER VERGLEICH


ZUR ANFRAGE